Kultur und Technik im Süden
Wanderung
zur Alten Kirche,
Töpferei-Museum, Bahnhof,
Windpark Halde Nierchen, Gut Merberich, Merbericher Kapelle
Beschreibung und Tourskizze als pdf.Datei zum >>(klick!)downloaden
Eines der sogenannten Priestergräberkreuze, die seit 1157 hier errichtet wurden
Figur des St.Michael, der den Drachen tötet. Es besteht die Möglichkeit, die Kirche von innen zu besichtigen. Kontakt: Verein zur Erhaltung der Alten Kirche: Dr. Hans Porschen,
Tel.: 02423/4545 |
Unsere
Wanderung beginnt im Ortszentrum von Langerwehe. Am Kreisverkehr an der
Luchemer Straße gehen wir die Alte Kirch-Straße aufwärts. Unser Ziel
ist die Alte Kirche, die wir oben schon vor Augen haben. Wir unterqueren
die Bahnbrücke, dann noch ein Stück aufwärts.
An der Straßenkreuzung wandern wir den mit Bäumen gesäumten Kopfsteinweg zur Kirche hinauf. "Still und abseits steht die alte Martinskirche heute über dem geschäftigen Leben, das sich jeden Morgen zu ihren Füßen im Ortszentrum entfaltet. Umgestürzte Grabsteine mit verwitterten Inschriften säumen den Aufgang zum Gotteshaus. Sie verstärken noch die Atmosphäre von Verfall und Einsamkeit, die die alten Mauern umgibt. Nicht immer war es auf dem Rymelsberg so ruhig. Bis zum Beginn unseres Jahrhunderts stand der Bruchsteinbau unangefochten im Mittelpunkt des religiösen Lebens. Die lebendigsten Zeiten freilich hatte er im Mittelalter erlebt. Damals war die Kirche nicht nur das geistliche Zentrum für die hiesigen Bewohner, damals bildete sie auch den optisch herausragenden Kristallisationspunkt des Dorfes Rymelsberg, dessen einfache Fachwerkhäuser sich rings um den wuchtigen Steinbau drängten. Hier oben war die Urzelle des späteren Straßendorfes Langerwehe, und hier rauchten auch die ersten Töpferöfen." Soweit ein Zitat aus dem Buch
"Langerwehe - in alten Bildern" Es umschreibt treffend die Atmosphäre. die das Gotteshaus umgibt. Die ursprünglich romanische Kirche
aus dem 12.Jahrhundert wurde 1490 >> (klick!) Zur Geschichte der Alten Kirche |
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Wenn wir an der
Außenmauer der Alten Kirche Richtung Friedhof hochgehen, sehen wir auf
der rechten Seite einen Treppenabgang, den wir nehmen. Jahrhunderte lang
gehörte es zur Alten Kirche auf dem Rymelsberg. Seit 1958 ist hier das Töpfereimuseum untergebracht. >> (klick!) Zur Geschichte des Museums
Foto vom Eifelmarkt Töpfermeister Matthias Kurtz hat im Museumsgebäude seine Werkstatt. |
In ihm ist die Geschichte des Langerweher Töpferhandwerks trefflich dokumentiert. Aber nicht nur hinsichtlich der Ausstellung ist das Museum weit über seine Grenzen hinaus bekannt. Der jährlich im September stattfindende Eifelmarkt sowie der Töpfermarkt am 1. Adventwochenende ziehen immer wieder Tausende von Besuchern aus nah und fern an. Weitere Infos unter: |
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Der Bahnhof wurde Mitte des 19.Jahrhunderts im klassizistischen Stil erbaut. >> (klick!) Zur Geschichte des Bahnhofs |
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Wir gehen weiter in westlicher Richtung zur Leo-Höxter-Straße. Nachdem wir die wenigen Häuser auf der linken Seite hinter und gelassen haben, öffnet sich der Blick schon auf unser nächstes Ziel: Der Windpark auf der "Halde Nierchen". Wir halten uns auf dieser Straße weiter geradeaus. Die Halde ist eine Kohle-Abraumhalde und ist später bepflanzt worden. Vor wenigen Jahren hat man hier in windiger Höhe die neun Windräder errichtet. Von der Leo-Höxter-Straße aus gehen wir links den Merbericher Weg hinauf und dann halten wir uns wieder links Richtung Sofienhof. Diesem Weg folgen wir, bis wir die Halde Nierchen erreicht haben. |
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Wenn Sie möchten, können Sie den Windpark auf dem Wanderweg komplett umrunden.
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Wir wandern auf dem gleichen Weg nun zurück zum Sofienhof. Am Merbericher Weg machen wir einen kleinen Abstecher nach links zum Gut Merberich. Ende des 19.Jahrhunderts gelangte das Gut in den Besitz der Familie Hasenclever, die die Gebäude größtenteils abrissen und neu aufbauen ließen. 1912 war der Bau in seinem jetzigen Zustand als schlossähnlicher Herrensitz vollendet. >> (klick!) Zur Geschichte Merberichs |
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Gleich
gegenüber dem Teich vor Gut Merberich führt ein kleiner gerader Pfad
hinauf zur Merbericher Kapelle.
Hier hinauf haben vor Jahrzehnten Prozessionen stattgefunden. Heute kennt kaum jemand diese kleine Kapelle. Hier endet unser
Streifzug durch den südlichen Teil des Ortes. Wer noch bei Puste ist,
kann von hier aus gleich die Ansonsten gehen sie die Leo-Höxter-Straße wieder dorfeinwärts zum Bahnhof zurück, 100 Meter weiter nehmen sie die Fußgänger-Bahnunterführung, und nach zwei Minuten -die Poststraße hinab- sind Sie im >> (klick!) Zentrum Langerwehes. |

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